Hertha Berlin hat eine soziale Initiative gestartet, um Fans mit Inkontinenz den Besuch im Olympiastadion zu erleichtern. Der Zweitligist kooperiert dafür mit dem Online-Anbieter INSENIO, um diskreten Zugang zu Produkten und mehr Offenheit für das Thema zu schaffen.
Peter Görlich, Geschäftsführer von Hertha BSC, betonte die Bedeutung des Schritts. „So bauen wir Barrieren ab und machen den Stadionbesuch für alle möglich“, sagte er. Über einen QR-Code können Fans Produkte direkt nach Hause bestellen. Mehr als zehn Millionen Menschen in Deutschland sind von Inkontinenz betroffen, viele meiden aus Angst vor unangenehmen Situationen öffentliche Veranstaltungen.
Sichtbarkeit im Stadion und im TV
Die Partnerschaft wird an verschiedenen Spieltagen im und um das Olympiastadion sichtbar sein. Die Partner-Marken SENI und MoliCare verteilen kostenlose Produktproben. Zudem wird die Botschaft „Sicher im Spiel.“ auf dem großen LED-Band im Stadion gezeigt und erreicht so auch das TV-Publikum. Jonas Schmieder, Gründer und Geschäftsführer von INSENIO, und Hertha Berlin wollen damit soziale Teilhabe und Lebensqualität fördern.
Fokus auf das nächste Ligaspiel
Parallel zu den Off-Field-Aktivitäten laufen die sportlichen Vorbereiten. Hertha Berlin kommt aus einem 2:2 im Testspiel gegen den FC Augsburg, das aus organisatorischen Gründen ohne Zuschauer stattfand. Nach einem 0:2-Rückstand erzielte der eingewechselte Luca Schuler in der 67. Und 75. Minute beide Treffer für die Berliner. Die Mannschaft hat in den letzten fünf Pflichtspielen drei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage (DWWWL) eingefahren. Der nächste Auftritt in der 2. Bundesliga steht am 10. Oktober an, wenn SpVgg Greuther Fürth im Olympiastadion zu Gast ist. Die aktuelle Form und der detaillierte Spielplan geben Anlass zum Optimismus für dieses Heimspiel.
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