Am 22. August 20:15 im Münchner SAP Garden trafen SC Magdeburg und Hertha Berlin im Supercup aufeinander. SC Magdeburg gewann mit 38:31 und beendete damit eine 25-jährige Durststrecke, die sie erst im vierten Versuch unter Trainer Bennet Wiegert (44 Jahre) gewinnen konnten. Das Spiel entwickelte sich zu einer klaren Machtdemonstration des SCM, der die Füchse Berlin von Anfang an dominierte.

Dominanz von Anfang an

Nach nur fünf Minuten hatte der SCM bereits drei Paraden des Berliner Torhüteres Matej Mandic hinter sich und erzielte mit Albin Lagergren die erste Zwei-Tore-Führung (3:1). In den ersten 19 Versuchen trafen 17 Tore - ein Beweis für die offensive Deckung des SCM. Der isländische Spielmacher Gisli Kristjansson zeigte eine makellose Wurfquote: neun Treffer aus neun Versuchen. Er erzielte zum 17:10 nach 25 Minuten und trug damit wesentlich zum Vorsprung bei.

Schlüsselspieler und Taktik

Mathias Gidsel, der bis zur zehnsten Minute erst zum 4:5 traf, konnte die Aufholjagd der Hertha Berlin nicht stoppen. Der Kapitän Magnus Saugstrup erzielte zum 38:8 die erste Acht-Tore-Führung, kurz darauf erhöhte Lagergren aus dem Rückraum auf 30:21. Dominik Kuzmanovic, Neuzugang im Tor, zeigte eine ähnliche Leistung wie sein kroatischer Landsmann Mandic, sodass die Berliner nie näher als auf fünf Tore herankamen.

Hertha Berlin im Rückstand

Hertha Berlin verlor im Sommer die Schlüsselspieler Dejan Milosavljev (Torwart) und Lasse Andersson (Rückraum). Trotz dieser Verluste war das Team nicht schlecht, aber der SCM war in den entscheidenden Momenten die bessere Mannschaft. Die Berliner mussten jedes Tor hart erkämpfen, während Magdeburg immer die passende Lösung im Positionsangriff fand.

Ausblick

Der Sieg gibt dem SCM Selbstvertrauen für den Bundesliga-Start am kommenden Sonntag gegen VfL Gummersbach. Für Hertha Berlin bleibt die Chance zur Revanche: das nächste Duell in der Liga findet am 3. September um 20:15 live im MDR statt.