Während die Fans auf ein spannendes Duell warteten, stellte sich die Hertha BSC-Defensive erneut als Fels in der Brandung heraus. Die Abwehrreihe, angeführt von Niklas Stark, zeigte sich am vergangenen Wochenende gegen Borussia Dortmund vollkommen auf der Höhe. Bei strömendem Regen im Olympiastadion behielt das Team die Nerven und ließ kaum Chancen für den Gegner zu.

In den letzten fünf Spielen hat Hertha BSC nur einmal mehr als ein Tor zugelassen, was auf eine beeindruckende Teamleistung hindeutet. Der Rückhalt von Torwart Oliver Christensen erweist sich als entscheidend; sein Reflex gegen einen Schuss von Erling Haaland war nur ein Beispiel für seine Klasse. "Wir haben uns auf unsere Defensive konzentriert, und das zahlt sich aus!" sagte Stark nach dem Spiel.

Die Abstimmung zwischen den Innenverteidigern ist reibungslos, und die Spieler scheinen sich vertraut zu fühlen , eine Notwendigkeit in der Bundesliga, wo schnelle Angriffe Alltag sind. Die defensive Kompaktheit wird durch aggressives Anlaufen und kluges Stellungsspiel unterstützt. Kein Wunder also, dass Herthabarlin zu den besten Abwehrreihen der Liga zählt - mit gerade mal 22 Gegentoren in dieser Saison.

Ein Schlüsselelement zudem: die Flexibilität. Trainer Pal Dardai hat es verstanden, seine Spieler in verschiedenen Formationen spielen zu lassen, sodass sie sich an unterschiedliche Gegner und Spielstile anpassen können. Während Sturm ist natürlich wichtig, kann eine solide Abwehr manchmal der Schlüssel zum Erfolg auf dem Weg zum Klassenerhalt sein. Die Fans können optimistisch auf die verbleibenden Spiele und die Möglichkeit des Aufstiegs sehen.