Hertha Berlin führt nach einem perfekten Saisonstart die Tabelle der 2. Bundesliga an. Der Hauptstadtclub gewann seine ersten vier Spiele der Spielzeit 2026/27 und setzte damit ein klares Zeichen für seine Ambitionen auf den Wiederaufstieg.
Hertha BSC eröffnete die Saison mit einem 1:0-Heimsieg gegen den VfL Bochum, den gleichen Verein, der sie vor drei Jahren aus der Bundesliga verabschiedet hatte. Sebastian Grönning erzielte den Siegtreffer im Olympiastadion mit einem gekonnten Lupfer über Torwart Timo Horn. Die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl baute diese Leistung konsequent aus. Besonders beeindruckend war der 5:3-Erfolg gegen Eintracht Braunschweig am dritten Spieltag, bei dem Hertha einen 0:2-Rückstand noch drehte. Mit Siegen gegen Magdeburg und weiteren Gegnern sicherte sich der Club als einziges Team nach vier Runden die volle Punktzahl und liegt zwei Punkte vor dem 1. FC Nürnberg.
Kapitän Josip Brekalo ist mit drei Toren und zwei Vorlagen in vier Einsätzen eine zentrale Figur. Der 21-jährige Oluwaseun Adewumi, der von Burnley ausgeliehen wurde, traf ebenfalls dreimal und erzielte den entscheidenden Treffer beim 2:1 gegen Magdeburg. Weitere wichtige Neuzugänge sind Farid Alfa-Ruprecht von Bayer Leverkusen, Mads Pedersen mit seiner Bundesliga-Erfahrung von Augsburg und Gustaf Nilsson. Der schwedische Leihspieler von Club Brügge brachte sogar Champions-League- und WM-Erfahrung aus Nordamerika 2026 mit. Die komplette Mannschaftsliste findet sich in unserem Kader-Überblick.
Der 49-jährige Stefan Leitl übernahm das Team im Februar 2025, als Hertha auf dem 14. Tabellenplatz stand. Unter seiner Führung verbesserte sich der Club auf die Plätze elf und sieben. Leitl, der 2021 Greuther Fürth in die Bundesliga führte, hat die Mannschaft eng zusammengeschweißt. „Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie immer den Willen hat, sie wollen es immer“, sagte Leitl nach einem Spiel. Kapitän Brekalo bestätigte diesen Eindruck: „Wir sind als Team sehr zusammengewachsen und haben es uns zum Ziel gesetzt, immer alles zu geben.“ Die aktuelle Tabellensituation kann im Standings-Bereich verfolgt werden.
Nach drei Jahren in der Zweitliga und vier Jahren seit dem letzten Bundesliga-Auftritt ist die Rückkehr das erklärte Ziel. Der aktuelle Saisonverlauf gibt Anlass zu vorsichtigem Optimismus. Die starke Offensivleistung, unterstützt durch die effektiven Neuzugänge, ist ein positives Zeichen. Die nächste Herausforderung wartet bereits, und der weitere Spielplan ist in unseren Fixtures einsehbar. Hertha Berlin muss diesen Schwung nun in die kommenden schwierigen Partien gegen Konkurrenten wie Hannover 96, VfL Wolfsburg oder den 1. FC Kaiserslautern mitnehmen.
