Hertha BSC gewann das Auswärtsspiel bei VfL Osnabrück mit 3:1 und festigte damit seine positive Entwicklung in der 2. Bundesliga. Die Tore für die Berliner fielen in der 50., 70. Und in der 90+2. Minute.
Josip Brekalo eröffnete den Torreigen für Hertha BSC in der 50. Minute nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite. Kevin Sessa erhöhte in der 70. Minute mit einem präzisen Schuss aus halblinker Position nach einer Flanke von Mads Valentin Pedersen. VfL Osnabrück kam zwar durch Jonathan Gómez in der 82. Minute zum Anschlusstreffer, doch Farid Alfa-Ruprecht stellte den alten Abstand in der Nachspielzeit wieder her, nachdem er von Soufian gouram mustergültig freigespielt wurde.
Robin Meißner hatte zuvor in der 60. Minute einen Elfmeter für Osnabrück verschossen, nachdem er im Strafraum gefoult worden war. Dieser abgefangene Strafstoß stellte einen wichtigen Wendepunkt im Spiel dar, da Hertha BSC anschließend die Kontrolle übernahm und das Spielgeschehen dominierte.
Trainer S. Leitl setzte auf eine 4-2-3-1 Formation, während VfL Osnabrücks Coach T. Schultz ein 3-4-2-1 System wählte. Die Berliner zeigten sich besonders effektiv im Umschaltspiel und nutzten ihre Chancen konsequent aus.
Bei Hertha BSC kamen Gustaf Nilsson (68.), Deyovaisio Zeefuik (77.), Farid Alfa-Ruprecht (77.), Soufian gouram (87.) und Selim Telib (87.) als Einwechselspieler zum Einsatz. Osnabrück brachte Daniel-Kofi Kyereh (68.), Konrad Faber (77.), Bernd Riesselmann (77.), Theo Janotta (90+1.) und Luca Raimund (90+1.) frische Kräfte.
Gelbe Karten sahen Josip Brekalo (10.) und Linus Jasper Gechter (37.) bei Hertha BSC sowie Adrian Beck (50.) und Robin Fabinski (55.) bei VfL Osnabrück. Die Statistik zeigte 57% Ballbesitz für Hertha BSC bei 22 Torschüssen (7 auf das Tor), während Osnabrück bei 43% Besitz 14 Schüsse verzeichnete (ebenfalls 7 auf das Tor). Beide Teams hatten jeweils zwei Gelbe Karten, Hertha BSC Torhüter M. Gersbeck machte sechs Paraden gegenüber vier von J. Krumrey.
Spielberichtlich lieferte die offizielle Datenquelle die Grundlage für diese Berichterstattung. Mit diesem Sieg verbesserte Hertha BSC seine Form auf 2W-1D-2L in den letzten fünf Spielen und unterstrich den Aufwärtstrend nach den Ergebnissen gegen Magdeburg, Braunschweig, Saarbrücken, Heidenheim und Bochum.
Die Mannschaft reist nun zurück nach Berlin und bereitet sich auf das nächste Heimspiel vor, wobei die Fans auf eine Fortsetzung dieser starken Leistungen hoffen können.
