Hertha BSC hat am Montag den 29-jährigen Linksverteidiger Mads Pedersen vom FC Augsburg verpflichtet. Der Vertrag läuft bis 2027 und beinhaltet eine Option auf ein weiteres Jahr. Damit ist die vorletzte Baustelle im Kader von Hertha gelöst - noch fehlt nur ein Mittelstürmer.

Transferdetails

Der 1,78-Meter-große Verteidiger kommt mit 115 Bundesliga-Spielen in die Berliner Arena. In der vergangenen Saison war er bei Augsburg nur in sieben Spielen aktiv. Sein Vertrag bei Augsburg lief noch bis Sommer 2027, doch Hertha hat ihn zu einem günstigen Preis verpflichtet - die Ablöse fällt erst an, wenn Pedersen eine bestimmte Anzahl an Spielen für die Berliner absolviert.

Reaktionen

Sportdirektor Benjamin Weber (46) zeigte sich begeistert: „Mit dem Transfer von Mads haben wir eine wichtige Planstelle unseres Kaders besetzen können. Mads wird uns mit seiner Erfahrung und Mentalität weiterhelfen. Wir freuen uns sehr, dass er sich für uns entschieden hat.“

Pedersen selbst äußerte sich positiv: „Ich freue mich nach den sieben Jahren in Augsburg auf die neue Herausforderung bei Hertha. Es ist ein Traditionsverein mitten in einem spannenden Wandel und ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass der Weg erfolgreich sein wird!“

Spielerprofil

Pedersen gilt als Mentalitätsspieler, der in der Abwehr keinem Zweikampf aus dem Weg geht. Er bringt wie bereits die bisherigen Zugänge Olawesun Adewumi (FC Burnley) und Farid Alfa-Ruprecht (Bayer Leverkusen) ordentlich Tempo in die Defensive. Mit seiner Erfahrung aus der Bundesliga und seiner physischen Präsenz von 1,78 m soll er die linke Flanke von Hertha stärken.

Hertha hat damit die zweite wichtige Position im Kader besetzt. Die Berliner hoffen, mit Pedersen die Defensive zu festigen und die Mannschaft in der kommenden Saison stärker zu machen. Die Verpflichtung ist ein Schritt in Richtung Stabilität, während die Suche nach einem Mittelstürmer weitergeht.

Ausblick

Der neue Linksverteidiger wird ab sofort in den Trainingsbetrieb von Hertha integriert. Die Fans erwarten, dass er in den kommenden Spielen seine Einsatzbereitschaft und seine mentale Stärke unter Beweis stellt. Mit der Option auf ein weiteres Vertragsjahr hat Hertha die Möglichkeit, Pedersen langfristig im Kader zu halten, sofern er die vereinbarte Spielzahl erreicht.