Linus Gechter ist nach der jüngsten Bewertung der wertvollste Spieler bei Hertha Berlin. Der 22-jährige Innenverteidiger hat seinen Marktwert von 3,5 auf 4,5 Millionen Euro steigern können und ist damit der klare Gewinner des Updates.

Der U21-Nationalspieler hat in dieser Saison bisher jede Minute absolviert, 70,8 Kilometer gelaufen und 119 Zweikämpfe bestritten, von denen er 79 gewann. Mit 482 Ballkontakten und einer Passquote von 89 Prozent bei 347 abgespielten Bällen unterstreicht er seine Bedeutung für das Spiel von Hertha BSC, das mit vier Siegen aus den letzten fünf Spielen in der 2. Bundesliga gut läuft.

Leitl erklärt Gechter für unverkäuflich

Trotz des gestiegenen Werts und des Interesses mehrerer Bundesliga-Vereine hat Cheftrainer Stefan Leitl eine Abgabe ausgeschlossen. „Er hält große Stücke auf den Abwehrspieler, erklärte den 22-Jährigen zuletzt kurz vorm Deadline Day für unverkäuflich“, sagte der 49-Jährige. Gechters Vertrag läuft am Saisonende aus, was die Situation zusätzlich spannend macht. Die sportliche Entwicklung des Teams, die sich auch in der Tabelle widerspiegelt, wird durch solche jungen Leistungsträger getragen.

Deutlicher Anstieg der Kaderwertes

Insgesamt ist der Marktwert des Hertha-Kaders nach vielen Abgängen im Sommer gestiegen. Neben Gechter konnten vor allem junge Spieler zulegen. Soufian Gouram, der 20-jährige Spielmacher, erlebte einen Wertschub von sensationellen 1100 Prozent, von 125.000 auf 1,5 Millionen Euro. Auch Julian Eitschberger, der sich als Stammkraft auf der Rechtsverteidiger-Position etabliert hat, verdoppelte seinen Wert auf drei Millionen Euro.

Weitere Gewinner sind Oluwaseun Adewumi (von 800.000 auf 1,5 Millionen), Kevin Sessa (700.000 auf 1 Million) und Jon Thorsteinsson (800.000 auf 1 Million). Kapitän Josip Brekalo, mit vier Toren und drei Vorlagen aktuell bester Torschütze der Mannschaft, stieg von zwei auf 3,5 Millionen Euro. Auf der anderen Seite mussten Luca Schuler (von 800.000 auf 600.000) und Marton Dardai (2,5 auf 2 Millionen) leichte Wertverluste hinnehmen.

Die positive Entwicklung auf dem Platz, zuletzt ein 3:1 im Berliner Stadtderby gegen Hertha Zehlendorf, schlägt sich nun in diesen Zahlen nieder. Vor dem Auswärtsspiel beim FC Augsburg am 2. Oktober zeigt sich der Kader mit Spielern wie Brekalo und Gechter in guter Verfassung, was sich auch in der aktuellen Formkurve der Mannschaft ablesen lässt. Die nächste Gelegenheit, die gestiegene Qualität unter Beweis zu stellen, bietet sich also bereits in wenigen Tagen in Augsburg.

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